Das Welthaus ist bisher für Menschen, die im Rollstuhl sitzen nicht zu erreichen.
Dies muss dringend geändert werden, zumal sich seit einigen Jahren der Aachener Nachbarschaftsring „Öcher Frönnde e.V“., Büromieter und Nutzer des Cafés im Welthaus, sich um die Betreuung und soziale Integration älterer und behinderter Menschen kümmert. Bei den Öcher Frönnden gibt es mehrere Mitglieder, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Außerdem ist uns die Teilhabe von behinderten Menschen an den umfangreichen informativen und kulturellen Angeboten im Welthaus ein wichtiges Anliegen.
Ein barrierefreier Zugang hilft aber auch den vielen Eltern mit Kinderwagen, die die Elternschule besuchen oder ihre Kinder (unter 3 Jahre) in der Elterninitiative, den „Schanzis“, tagsüber betreuen lassen.
Vor allem auf Initiative der Öcher Frönnde, die auch einen großen Teil der Organisation übernommen haben, wird das Welthaus ab September entsprechend umgebaut. Vom 05.09.2010 bis zum 18.09.2010 wird ein zweiwöchiges Baucamp mit dem internationalen Bauorden durchgeführt. Junge StudentInnen aus unterschiedlichen Nationen bauen gemeinsam einen barrierefreien Zugang zum Welthaus und eine
behindertengerechte Toilettenanlage. Neben dem Bauorden beteiligen sich auch etliche ehrenamtliche Helfer an den Arbeiten.
Ausführliche Infos zum Umbau, den Kosten und wie Sie uns unterstützen können finden Sie hinter den folgenden Links:
www.oecher-froennde.de
www.bauorden.de
Außerschulische Betreuung von Kindern und Jugendlichen
Das “Welthaus Aachen” führt in Kooperation mit „Selfhelp Manenberg“, einer Selbsthilfe-Organisation in Kapstadt, im Jahr 2010 ein sechsmonatiges Praktikum in Aachen und Kapstadt durch.
Dieses setzt sich aus zwei 3-monatigen Projektphasen zusammen:
Phase 1: April – Juni 2010: Praktikum in Aachen
Phase 2: September – November 2010: Praktikum in Kapstadt bei Selfhelp Manenberg
In Phase 1 besuchen zur Zeit die Praktikantinnen Samantha und Janine Aachen und arbeiten dabei in verschiedenen Projekten mit. Ein Projekt dient auch zur Finanzierung späterer Projekte in Kapstadt:
zur Unterstützung der
Partnerschaft Aachen/Welthaus – Kapstadt/Selfhelp Manenberg
wollen wir an einem der üblichen Flohmärkte der Region teilnehmen.
Dazu suchen wir
Plunder – Kleinkram – Bücher – Staubfänger aller Art.
Für euch also DIE Gelegenheit, endlich die Wohnung auszuräumen und mit gutem Gewissen alles abzugeben, wovon ihr euch eigentlich schon immer trennen wolltet – aber nicht geschafft habt.
Jetzt ist es für einen guten Zweck!
Gleichzeitig wird es ein besonderes Erlebnis für Samantha und Janine - unsere Gäste aus Südafrika - werden, die natürlich mitverkaufen.
Wir hoffen auf regen Zuspruch, damit sich der Tag doppelt lohnt!
Die Sachen können im Welthaus/Ökologie-Zentrum abgegeben werden.
- und zwar bis zum 31. Mai.
Bitte keine Möbel oder Kleidung; Porzellan/Glas nur in einwandfreiem Zustand.
Bitte Weitersagen!
Schenken Sie uns Ihr ausrangiertes Rad!
Vormerken: Nächster Termin: 02. 10. 2010
Das Aachener Welthaus und der ADFC sammeln gebrauchte Fahrräder für die Bewohner der armen Wohnviertel von Kapstadt, Südafrika.
Unser Partner in Kapstadt ist BEN, das steht für Bicycle Empowerment Network. BEN unterrichtet Jugendliche und Erwachsene in Gebrauch, Wartung und Reparatur von Fahrrädern und ermöglicht es ihnen, diese günstig zu erwerben.
Die Menschen in den ehemaligen Townships, insbesondere die Kinder und Jugendlichen, brauchen dringend Perspektiven für ihre Zukunft. Umweltverträgliche Mobilität ist dabei ein wichtiger Aspekt. Hier helfen die Fahrräder aus Aachen, die den Weg zur Schule oder zum Arbeitsplatz ermöglichen.
Die letzte Sammlung fand am 26.09.2009 statt und war ein voller Erfolg. Insgesamt konnten 150 Fahrräder verladen werden.
Bei allen Spendern und Helfern möchten wir uns noch einmal herzlich bedanken. Wir hoffen, dass eine ähnliche Aktion auch im nächsten Jahr möglich wird.
Schirmherrin der Aktion war die Europaabgeordnete Sabine Verheyen.
Eine Aktion der Agenda 21
Partnerschaft Aachen-Kapstadt
Gefördert wird die Aktion durch die
Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
und die Stadt Aachen
Über zehn Jahre sind seit Rio ins Land gegangen, in denen harte Überzeugungsarbeit vonnöten war. Politik und Verwaltung in Aachen mussten von der Notwendigkeit überzeugt werden, dass ein Zentrum dieser Art eine einmalige Chance bietet, Zukunft – lokal, regional und international – mitzugestalten. Im Mai 1995 war dann endlich ein passendes Gebäude gefunden. Die ehemalige Gehörlosenschule „An der Schanz 1“ erfüllt alle Wünsche, wie:
- genug Arbeitsräume für die Initiativen
- eine Aula für Veranstaltungen, Feste, Seminare etc.
- ein Hof, mit viel Platz zum Spielen, Plaudern
- die zentrale Lage mit Bahnanschluß
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